Re:Generation

ESB Studentische Biennale 2026

Biennale für experimentelle elektronische Musik und Klangkunst

Re:Generation ist die erste Ausgabe einer studentischen Biennale, initiiert von den Audio-Design-Studierenden des ESB. Die Veranstaltung bringt Studierende und Künstler*innen in Talks, Performances, Konzerten, Klangskulpturen und Installationen zusammen, die sich mit zeitgenössischen und innovativen Ansätzen elektronischer Musik und Klangkunst beschäftigen. An der Schnittstelle von künstlerischer Forschung, experimenteller Praxis und neuen Technologien versteht die Biennale Klang nicht nur als Medium, sondern als lebendiges System, das Erneuerung, Mutation, Widerstand und Transformation ermöglicht.Die bei Re:Generation gezeigten Arbeiten begreifen Klang als regenerative Kraft, die neue Wahrnehmungsräume schaffen, Erinnerung reaktivieren und alternative Zeitlichkeiten vorschlagen kann. Die Veranstaltung möchte der Kommodifizierung von Kultur, Musik und Technologie in digitalen Räumen und unter algorithmischer Steuerung etwas entgegensetzen, indem sie den Schwerpunkt auf die geteilte menschliche Erfahrung legt.

Am 2. Mai 2026 startet das Electronic Studio Basel eine studentische Biennale. Im Verlauf eines Tages präsentieren Studierende Talks, Performances, Konzerte, Klangskulpturen und Installationen, die Innovationen im Bereich elektronischen Klangs im weitesten Sinne erkunden. Die Veranstaltung ist als Plattform konzipiert, die den Studierenden Raum gibt, ihre künstlerischen Interessen an der Schnittstelle von Musik und Kunst selbstbestimmt zu formulieren. Gleichzeitig erwerben sie praktische Kompetenzen in der Konzeption, Produktion und Vermittlung solcher Veranstaltungen und setzen sich kritisch mit den Arbeiten der anderen auseinander.

Surrealtronics: The Debutante’s Ball

“Rasch öffnete ich den Käfig…”

Inspiriert von der Kurzgeschichte der Surrealistin Leonora Carrington The Debutante (1938) laden Studierende des Performancemasters Musik und Szene in Transformation, von Doing Fashion (HGK Basel) und des Audiodesigns zum Debütantinnenball.

In The Debutante’s Ball beobachtet das Publikum die Vorbereitungen einer formellen Zeremonie, in der die jugendliche Protagonistin offiziell in die höhere Gesellschaft eingeführt und als “heiratsfähig” präsentiert werden soll. Sie jedoch hat alles Andere im Sinn, als ihr Fleisch zu Markte zu tragen. In einem Akt der Gewalt vollzieht sie eine Verwandlung zum Tier und schickt eine Hyäne an ihrer statt zum Ball.
Hört ihr sie lachen?

The Debutante’s Ball wurde von der Regisseurin Yana Eva Thönnes, Priska Morger (Professorin für Mode-Design), Prof. Svetlana Maraš (Dozentin für kreative Musiktechnologie und Co- Leitung des Elektronischen Studios Basel) und Prof. Raphael Sbrzesny (Head of Music and Scene in Transformation) initiiert und in enger Kooperation mit den Studierenden entwickelt. Vor dem Hintergrund neopatriarchaler Strukturen setzt sich The Debutante’s Ball mit dem kritischen Potential des Surrealismus und dem Motiv der Tierwerdung als transgressivem und emanzipativen Moment auseinander.

Gefördert durch Maja Sacher-Stiftung. Eine Kooperation mit RE:GENERATION, dem von Audiodesignstudierenden konzipierten Festival für Experimental Electronic Music & Sound Art im Tanzhaus Basel.

Details

Daten
Keine anstehenden Daten vorhanden
Ort
Tanzhaus Basel
Sprache
Deutsch / Englisch
Empfohlen für
alle
Kosten
kostenfrei
  • Rollstuhlgängig
  • Stroboskoplichter
  • Laute Geräusche
  • Sensible Inhalte

Team

Organisiert vom
Elektronisches Studio Basel
Kooperationspartner
MUST – Music and Scene in Transformation, Raphael Sbrzesny
Künstlerische Leitung
Svetlana Maraš
Kuratorische Leitung und Organisation
ESB-Studierende
Technische Leitung
Robert Torche