THE DUST OF MY CONCRETE CHILD
CRUELBEHAVIOR Projects
Eine siebenkanalige Tanzfilmreihe über Intimität, Gewalt und fragile Körper
Im Rahmen von OMG, Franck! präsentiert CRUELBEHAVIOR Projects den siebenkanaligen Videokatalog THE DUST OF MY CONCRETE CHILD.
THE DUST OF MY CONCRETE CHILD ist ein Videokatalog aus sieben Kurzfilmen, die sieben unterschiedliche Perspektiven auf Intimität und Gewalt zeigen. Die Filmreihe wurde im Juli 2025 auf dem Franck Areal in Basel gedreht und von CRUELBEHAVIOR Projects in Zusammenarbeit mit Associate Artist Eden Manga-Nkoy produziert.
In den einzelnen Kurzfilmen, jeweils sieben bis neun Minuten lang, erforscht ein Cast aus sieben Tänzer:innen, wo der fragile Körper auf den brutalen Körper trifft. Sie befinden sich in einem grossen, leeren und verlassenen Gebäude, losgelöst von Zeit und Außenwelt. Auf einer dystopischen und zugleich poetischen Reise bewegen sie sich durch unterschiedliche Erzählungen und Atmosphären, geprägt von Unbehagen, Einsamkeit, Fragilität und Gewalt.
Die Filme laufen als Loop auf sieben einzelnen Projektoren oder Bildschirmen mit Kopfhörern. Dieses Setting ermöglicht dem Publikum, in den Raum einzutauchen und die einzelnen Porträts im eigenen Tempo zu entdecken, zu verweilen und sich auf die Atmosphäre der Filme einzulassen.Medium: Siebenkanalige Tanzfilmreihe, sieben Filme à sieben bis neun Minuten, im Loop.
Über CRUELBEHAVIOR Projects
CRUELBEHAVIOR Projects ist ein österreichisch, schweizerisches Produktionskollektiv, das an der Schnittstelle von Tanz, Film und Performance arbeitet. Das Kollektiv entwickelt immersive, körperzentrierte Arbeiten, die Zustände von Fragilität, Intimität und Gewalt erforschen und den Körper häufig in industriellen oder verlassenen Räumen inszenieren.
Fotoausstellung von Rainer Berson – Behind the Scenes
Begleitend zu den Screenings zeigt eine Fotoausstellung von Rainer Berson einen besonderen Blick hinter die Kulissen der Filmproduktion und dokumentiert den Entstehungsprozess des Films. Seine Bilder sind ungefiltert und zeigen seine Umgebung unmittelbar: roh, berührend, verletzlich und schön.
Rainer Berson arbeitete in den 1980er Jahren als Pressefotograf in Berlin und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der taz, die tageszeitung. Er realisierte zahlreiche Dokumentarfilme und Features für den SFB und ARTE und arbeitete als Kameramann unter anderem mit Robert Wilson, Werner Schroeter, Nick Cave, Walter Lott und Götz Spielmann zusammen.Über mehr als 25 Jahre dokumentierte er die freie Theater und Tanzszene Wiens.
Vorstellungen
- Daten
-
Mi. 17. Jun. 2026 [18:00–23:00]
Do. 18. Jun. 2026 [18:00–23:00]
Fr. 19. Jun. 2026 [18:00–23:00]
Sa. 20. Jun. 2026 [18:00–23:00]
- Ort
- Silo 1, Tanzhaus
- Sprache
- International
- Empfohlen ab
- 16
- Eintritt
- Eintritt frei
- Bar und Kasse öffnen 45 Minuten vor Beginn.
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Rollstuhlgängig
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Stroboskoplichter
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Laute Geräusche
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Sensible Inhalte
Credits
- Direction, Choreography & Executive Production
- Lino Eckenstein
- Co-Direction, Movement Direction & Executive Production
- Eden Manga-Nkoy
- Cinematography & Editing
- Rubén Darío Bañol
- Music
- Robin Becker
- Fashion Design
- Kareem Aladhami
- Dance and Co-Creation
- Ana Paula Lemus Payiatsou, Nina Keijzer, Ida Osten, Ekaterina Cheporova, Anaïs van Caekenberghe, Joy Ogboi, Alexandra Kylerioti
- Set Assistant and Catering
- Aya Schild
- Produced by
- CRUELBEHAVIOR Projects
- Supported by
- Tanzhaus Basel
- Photo
- Rainer Berson