Intervention

Ensemble ben rentz

Ein tänzerische Intervention zwischen Tinguelys Skulpturen, Stille und Bewegung.

Im Rahmen ihrer Residenz am Tanzhaus Basel präsentieren Ben Rentz und Companie einen geführten tänzerischen Spaziergang im und um das Museum Tinguely.

»la vita nuova« fragt ausgehend von surrealistischen Ideen der Zwischenkriegszeit nach den imaginären Möglichkeiten künstlerischen Arbeitens und nach neuen Optionen für unser Handeln. Dabei verschiebt die Recherche den Blick auf den Surrealismus hin zu queerem Begehren und versteht den surrealistischen Rausch als queere Revolte.

Ein zentraler Teil der Recherche ist die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Werk von Jean Tinguely. Sie verbindet die vorherige Arbeit »wunden« des ensemble ben rentz mit der neuen Arbeit, die 2026 in Karlsruhe und 2027 in Basel aufgeführt wird.

Das Showing am 27. Juni besteht aus einem geführten tänzerischen Spaziergang im und um das Museum Tinguely. Bewegte Körper treten in Dialog mit den kinetischen Skulpturen, beginnen in Starre und setzen sich allmählich in Bewegung. So entsteht eine Reflexion über den Moment zwischen Stille und Bewegung.Aus queerem Begehren heraus sucht »la vita nuova« nach Körpern als utopischen Orten, offen, unbeschriftet und voller Möglichkeiten. Der Körper wird zum Schauplatz, zum Wagnis und zum surrealen Ort der Recherche.

Das ensemble ben rentz arbeitet seit 2022 an der Schnittstelle von Tanz, Performance und bildender Kunst. Eigene körperliche Erfahrungen, Zuschreibungen und Emotionen bilden das Fundament der gemeinsamen Arbeit.

  • Performance
  • Residenz

Vorstellungen

Daten
Sa. 27. Jun. 2026 [16:00–16:20]
Ort
Museum Tinguely
Sprache
International
Empfohlen ab
Offen für alle
Eintritt
Eintritt Frei
  • Rollstuhlgängig
  • Stroboskoplichter
  • Laute Geräusche
  • Sensible Inhalte